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Bericht Senator Vermögensverwaltung Sommer 2022

Zu Jahresbeginn sah es zunächst nach einem etwas ruhigeren Jahr aus, mit der Erwartung, dass man die Pandemie bald hinter sich lassen könne und alles wieder in normaleren Bahnen verlaufen könne. Heute wissen wir, die Welt ist aktuell alles andere als normal und die Hoffnung ist schnell verflogen. Auf der einen Seite haben die Mega-Lockdowns in China die Weltwirtschaft durch die Störung der Lieferketten stark getroffen. Wenn eine hohe Nachfrage auf ein geringeres Angebot trifft, dann steigen die Preise, doch diesmal noch deutlich stärker als dies in den letzten Jahrzehnten der Fall war. Durch den Einmarsch Putins in die Ukraine wurden die Öl- und Gasmärkte durchgeschüttelt und die Energiepreise stiegen weiter stark an. Die Sanktionen gegen Russland treffen vor allem Europa, die nun geringere Mengen an Öl und Gas bezieht. Gleichzeitig kaufen Länder wie Indien und China dieses Öl und Gas mit Rabatt ein, was deren Wirtschaft stützt. Dies wirkt sich immer mehr auch auf die europäische Wirtschaft aus, man muss aufpassen, dass aus einem geplanten Wirtschaftswachstum nicht eine Rezession wird. Sollte der Gasfluß ganz ausbleiben, dann dürfte die Rezession in Europa nicht mehr zu vermeiden sein. Dies stellt auch die Europäische Zentralbank mit ihrer bislang sehr lockeren Geldpolitik vor ein Dilemma. Eine weitere Untätigkeit würde die Inflation in einen weiteren Galopp versetzen, eine zu starke Zinsanhebung wiederum der Wirtschaft stark zusetzen. Staatliche Finanzhilfen sind auch begrenzt, nachdem aufgrund der Pandemie bereits ein riesiger Schuldenberg aufgebaut wurde.

Nach den starken Kursgewinnen im letzten Jahr sind die großen Börsen-Indizes nun seit Monaten im Rückwärtsgang. Während die Technologie- und Internetwerte besonders stark verloren, legten Energie- und Rohstoffwerte deutlich zu, auch Dividendenwerte und Value-Titel erfreuen sich wieder zunehmender Beliebtheit. Insgesamt sind die meisten Standard-Aktienmärkte jedoch tiefrot im ersten Halbjahr, der Dax mit fast 20 Prozent, die US-Börse ebenfalls rund 20 Prozent, jedoch gemildert durch einen stärkeren US-Dollar. Der US-Dollar stieg weiter gegenüber dem Euro. Gold hat sich seit Jahresanfang kaum verändert, legte im März jedoch aufgrund der geopolitischen Unsicherheit ein Zwischenhoch ein, und fällt seitdem, für Europäer verbleibt zumindest ein kleiner Dollargewinn.  Viele Rohstoffe stiegen weiter an, wobei bei einigen aufgrund von Rezessionsängsten bereits der Rückwärtsgang eingesetzt hat. Die Zinsen stiegen aufgrund der Inflation bereits kräftig und sorgen damit für teils herbe Verluste bei Anleihebesitzern, wie man sie sonst nur von Aktien kennt. Damit konnten Anleihen diesmal nicht den rettenden Hafen bieten wie sonst.

Wie geht es in der Zukunft weiter? Werden die Aktienmärkte und Anleihemärkte sich bald erholen oder drohen weitere Kursverluste? Es kommt darauf an, wie schnell die Krisenherde gelöscht werden und wie die Regionen die Krise verarbeitet haben. Während in ärmeren Ländern Unruhen drohen, dürften einige aufstrebende Schwellenländer zu den Krisengewinnern gehören. Europa wird durch eigene Sanktionen gelähmt. Die USA haben keine Nachteile durch die Sanktionen und somit eher ein Erholungspotential. Zu bedenken sind die deutlich gestiegenen Zinsen, somit werden die Technologie- und Wachstumswerte kurzfristig nicht die alten Hochs erreichen. Ein Schwenk in Richtung risikoärmere Value- und Dividendenaktien hat bereits eingesetzt. Im Anleihebereich hat die Wende zu höheren Zinsen und damit sinkenden Kursen bereits eingesetzt. Dies war teils übertrieben, so dass man z.B. im Hochzins-Bereich bereits einige attraktive Investments findet.  Die Märkte werden sich in nächster Zeit sehr differenziert entwickeln. Eine Selektion ist notwendig, gute Zeiten für aktive Vermögensverwalter.

Die ausgewogene Mischung in unseren Senator Portfolios konnte im ersten Halbjahr seine Stärke ausspielen und die Verluste zwar nicht ganz vermeiden aber begrenzen. In diesem negativ gestimmten Krisenumfeld verlor das Wachstum-Portfolio 7,8%, das Ertrag-Portfolio 8,9%. Das Senator Chance-Portfolio verlor 9,5% und liegt trotz der Krisen mit 6,2% p.a. im Zehnjahreszeitraum über der Zielmarke von 6%. Das Gretas Choice Sinnvestment Portfolio litt stärker unter den Verlusten der Wachstumswerte, es verlor 13,9% im ersten Halbjahr, liegt mit 31% seit Auflage vor dreieinhalb Jahren immer noch deutlich im Plus. Sehr gut entwickelte sich der Aktienfonds von Infrastrukturunternehmen, stabil waren der Healthcare und der Norwegische-Krone-Fonds, der Cat-Bond Fonds entwickelte sich leicht positiv. Extrem gut liefen die Rohstoffe.
Innerhalb des Gretas Choice Portfolios fielen die Fonds, die sich auf die Bewältigung des Klimawandels spezialisiert haben, im ersten Halbjahr etwas stärker nach längerer Zeit  mit Kursgewinnen, stabil entwickelte sich der Gesundheits-Fonds und der Mikrofinanzfonds.

Wir rechnen mittel- bis langfristig trotz des derzeit schwierigen Umfeldes wieder mit Kursgewinnen an den Märkten und haben die Portfolios entsprechend allokiert. Auch ohne Fortsetzung der lockeren Geldpolitik sind vielerorts die Bewertungen recht attraktiv, ebenso die Schwellenländer, wo die Wachstumszahlen auch künftig deutlich höher als in den etablierten Industriestaaten sein sollten. Wir rechnen in diesem unsicheren Umfeld aber dennoch weiter mit größeren Schwankungen. Da heißt es Nerven bewahren, denn unruhige Märkte bieten immer wieder gute Möglichkeiten zum günstigen Einstieg, Geduld führt zum Erfolg.


Senator Ertrag Factsheet Factsheet/Bericht Portfolio Ertrag 3.0

Senator Wachstum Factsheet Factsheet/Bericht Portfolio Wachstum 4.5

Senator Chance Factsheet Factsheet/Bericht Portfolio Chance 6.0

nachhaltig investieren Factsheet / Bericht Gretas Choice Sinnvestment

Senator Portfolio Uebersicht Übersicht Portfolio Strategien

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Die Anlagestrategie

Die Senator Classic Fonds-Vermögensverwaltung verfolgt eine sogenannte Multi-Asset-Multi-Manager-Strategie, d.h. das Vermögen wird breit gestreut auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere verteilt, sowie auch Immobilien, Rohstoffe, Währungen, Gold und alternative Investments. Auf diese Weise erhält man ein deutlich besseres Chancen-Risiko-Profil als würde man nur auf eine oder zwei Anlageklassen setzen. Die Yale University war eine der ersten, die die Multi-Asset-Strategie sehr erfolgreich genutzt haben, um die Universitätsgelder ertragreich zu verwalten.
Je nach Strategie und Risikoklasse streben wir eine langfristige Wertentwicklung von 3,0 - 4,5 bzw. 6,0 Prozent pro Jahr an, wobei dies nicht garantiert wird und im Verlauf Schwankungen unterworfen ist. Dies soll durch die entsprechende Mischung in den Portfolios sichergestellt werden. Dabei sind wir an keine Bank oder Anbieter gebunden sondern können die unserer Meinung nach besten am Markt verfügbaren Produkte und Wertpapiere auswählen.
Beim Gretas Choice Sinnvestment setzen wir auf Sinnvestments, d.h. sinnvolle Investments mit gutem Gewissen und nicht nur auf finanzielle Rendite und schließen Rüstungsunternehmen grundsätzlich aus.

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